Maibowle
04/26/2010 (Allgemeines)
In wenigen Tagen ist es wieder soweit: Es wird in den Mai getanzt. Der Klassiker unter den Getränken dazu: Die Maibowle. Sie schmeckt nach Waldmeister, der gerade zu dieser Zeit in lichten Wäldern – bei manchen auch im Garten – wächst und der Maibowle sein besonderes Aroma verleiht. Er sollte vor der Blüte geerntet werden. Wer nicht weiß, wie das Kraut aussieht – im Internet finden ich zahlreiche Abbildungen, zu verwechseln ist der Waldmeister kaum. Neben dem Waldmeister benötigt man noch eine Flasche Sekt (oder Mineralwasser, wenn die Bowle nicht so stark werden soll) und zwei Flaschen Wein. Die Zubereitung ist denkbar einfach: Ein Bündel Waldmeister an den Stängelenden zusammenbinden. Die Pflanzen leicht anwelken lassen und dann in die mit einer Flasche Wein befüllte Bowleschüssel hängen – und zwar so, dass die Enden der Stiele nicht im Wein hängen. Schon nach 30 Minuten hat der Waldmeister sein unverwechselbares Aroma in den Wein abgegeben. Nun muss man nur noch mit der zweiten Flasche Weinn, dem Sekt/Mineralwasser und gegebenenfalls etwas Zucker oder Honig auffüllen. So eine selbstgemachte Maibowle ist natürlich auch ein tolles Mitbringsel zur Gartenparty im Mai. Oder Sie verschenken nur die Zutaten mit dem Rezept (vielleicht handschriftlich in schöner Gestaltung) und rühren die Bowle dann zur Freude aller gemeinsam an.








